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	<title>Auskünfte &#8211; Zeugnis Center</title>
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	<description>Ihr Experte für Arbeitszeugnisse</description>
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	<item>
		<title>Sonstige Urteile</title>
		<link>https://www.zeugnis-center.de/recht/urteile/sonstige-urteile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Krebs]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2016 18:58:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auskünfte]]></category>
		<category><![CDATA[Fürsorgepflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Holschuld]]></category>
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					<description><![CDATA[Die folgenden Urteile zu Arbeitszeugnissen sind nicht weiter klassifiziert. Um weitere Urteile einzusehen, gehen Sie bitte zur Übersicht der Gerichtsurteile. Arbeitspapiere – Zeugnis – Zwischenzeugnis – Holschuld – Schickschuld   BAG 5. Senat, Urteil vom 8. März<a class="moretag" href="https://www.zeugnis-center.de/recht/urteile/sonstige-urteile/">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die folgenden Urteile zu Arbeitszeugnissen sind nicht weiter klassifiziert.</p>



<p>Um weitere Urteile einzusehen, gehen Sie bitte zur <a href="https://www.zeugnis-center.de/recht/urteile">Übersicht der Gerichtsurteile</a>.</p>



<div class="urteil">
<table>
<tbody>
<tr>
<td><span style="font-size: 18pt;">Arbeitspapiere – Zeugnis – Zwischenzeugnis – <a href="https://www.zeugnis-center.de/tag/holschuld/" class="st_tag internal_tag " rel="tag" title="Posts tagged with Holschuld">Holschuld</a> – Schickschuld</span>
<p> </p>
<p>BAG 5. Senat, Urteil vom 8. März 1995, Az: 5 AZR 848/93</p>
<p><span style="font-size: 12pt;"><strong>Leitsatz</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">1. Grundsätzlich muß der Arbeitnehmer seine Arbeitspapiere, zu denen auch das Arbeitszeugnis gehört, bei dem Arbeitgeber abholen.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">2. Nach § 242 BGB kann der Arbeitgeber im Einzelfall gehalten sein, dem Arbeitnehmer das Arbeitszeugnis nachzuschicken.</span></p>
<p><a href="https://www.zeugnis-center.de/wp-content/uploads/2016/04/5-AZR-848-93-U-pp.pdf" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-632 size-full" src="https://www.zeugnis-center.de/wp-content/uploads/2016/04/pdficon.png" alt="Icon pdf" width="32" height="32"></a><a href="https://www.zeugnis-center.de/wp-content/uploads/2016/04/5-AZR-848-93-U-pp.pdf" target="_blank" rel="noopener"><u><span style="color: #0066cc;"> Volltext: 5 AZR 848-93 U pp</span></u></a> (nur zur nichtgewerblichen Nutzung)</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>



<div class="urteil">
<table>
<tbody>
<tr>
<td><span style="font-size: 18pt;"><a href="https://www.zeugnis-center.de/tag/auskuenfte/" class="st_tag internal_tag " rel="tag" title="Posts tagged with Auskünfte">Auskünfte</a> über ausgeschiedene Arbeitnehmer</span>
<p> </p>
<p>BAG 3. Senat, Urteil vom 18. August 1981, Az: 3 AZR 792/78</p>
<p><span style="font-size: 12pt;"><strong>Leitsatz</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">1. Nach übereinstimmender Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum muß der Arbeitgeber aufgrund der nachwirkenden <a href="https://www.zeugnis-center.de/tag/fuersorgepflicht/" class="st_tag internal_tag " rel="tag" title="Posts tagged with Fürsorgepflicht">Fürsorgepflicht</a> Auskünfte über einen ausgeschiedenen Arbeitnehmer jedenfalls an solche Personen erteilten, mit denen der Arbeitnehmer in Verhandlungen über den Abschluß eines Arbeitsvertrages steht. Die Pflicht des Arbeitgebers, Auskunft über Leistung und Verhalten seines früheren Arbeitnehmers zu erteilen, erschöpft sich nicht in der Ausstellung eines Zeugnisses. Auch ohne Zustimmung und selbst gegen den Wunsch des Arbeitnehmers ist der Arbeitgeber grundsätzlich berechtigt, Auskünfte über die Person und das während des Arbeitsverhältnisses gezeigte Verhalten des Arbeitnehmers zu erteilen. Diese Auskünfte müssen jedoch, ebenso wie Zeugnisse, der Wahrheit entsprechen und dürfen nur solchen Personen erteilt werden, die ein berechtigtes Interesse daran haben (BAG Urteil vom 25.10.1957, 1 AZR 434/55 = AP Nr. 1 zu § 630 BGB und BAG Urteil vom 5.8.1976, 3 AZR 491/75 = AP Nr. 10 zu § 630 BGB). Dabei dürfen in der Auskunft auch für den Arbeitnehmer ungünstige Tatsachen mitgeteilt werden. </span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>



<div class="urteil">
<table>
<tbody>
<tr>
<td><span style="font-size: 18pt;">(ohne Überschrift)</span>
<p> </p>
<p>BAG 1. Senat, Urteil vom 25. Oktober 1957, Az: 1 AZR 434/55</p>
<p><span style="font-size: 12pt;"><strong>Leitsatz</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">1. Der Arbeitgeber ist über die Pflicht zur Erteilung des Zeugnisses hinaus gehalten, im Interesse des ausgeschiedenen Arbeitnehmers Auskünfte über diesen an solche Personen zu erteilen, mit denen der Arbeitnehmer in Verhandlungen über den Abschluß des Arbeitsvertrages steht.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">2. Der Arbeitgeber kann auch gegen den Willen des ausgeschiedenen Arbeitnehmers Auskünfte über diesen an solche Personen erteilen, die ein berechtigtes Interesse an der Erlangung einer solchen Auskunft haben.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">3. Die Auskünfte des Arbeitgebers müssen richtig im Sinne einer wahrheitsmäßigen Zeugniserteilung sein.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">4. Die Grundsätze zu 1 – 3 finden auch auf Behörden Anwendung, die Arbeitgeber sind. Eine Geheimhaltungspflicht besteht insoweit auch für Behörden nicht.</span></p>
<p><a href="https://www.zeugnis-center.de/wp-content/uploads/2016/04/1-AZR-434-55-U-pp.pdf" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-632 size-full" src="https://www.zeugnis-center.de/wp-content/uploads/2016/04/pdficon.png" alt="Icon pdf" width="32" height="32"></a><a href="https://www.zeugnis-center.de/wp-content/uploads/2016/04/1-AZR-434-55-U-pp.pdf" target="_blank" rel="noopener"><u><span style="color: #0066cc;"> Volltext: 1 AZR 434-55 U pp</span></u></a> (nur zur nichtgewerblichen Nutzung)</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>



<div class="urteil">
<table>
<tbody>
<tr>
<td><span style="font-size: 18pt;">Arbeitszeugnis – Zeugnis – Leistungsort</span>
<p> </p>
<p>LAG Berlin-Brandenburg 10. Kammer, Urteil vom 06. Februar 2013, Az: 10 TZ 31/13</p>
<p><span style="font-size: 12pt;"><strong>Leitsatz</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">1. Ein Zeugnis ist am Ende des Arbeitsverhältnisses im Betrieb abzuholen, sofern nicht ausnahmsweise besondere Umstände dieses unzumutbar machen. Wer ohne Abholversuch ein Zeugnis einklagt, hat deshalb in aller Regel die Kosten zu tragen.</span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>



<div class="urteil">
<table>
<tbody>
<tr>
<td><span style="font-size: 18pt;">Verurteilung zu vorgegebener Formulierung im Zeugnis verstößt nicht gegen Art.5 Abs.1 GG</span>
<p> </p>
<p>LAG Hamburg 8. Kammer, Urteil vom 06. Dezember 2007, Az: 8 Sa 51/07</p>
<p><span style="font-size: 12pt;"><strong>Leitsatz</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">1. §109 I 3 GewO ist auch dann mit der Verfassung vereinbar, wenn die Anwendung der Norm zu einer Verurteilung des Arbeitgebers zur Erteilung eines Zeugnisses führt, dessen Formulierung vom Gericht vorgegeben worden ist.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">2. Der Arbeitgeber, der ein qualifiziertes Zeugnis erteilt hat, kann den Arbeitnehmer nicht auf ein einfaches Zeugnis verweisen, nur weil der Arbeitnehmer verlangt, dass das Zeugnis den gesetzlichen Anforderungen entspricht.</span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>



<div class="urteil">
<table>
<tbody>
<tr>
<td><span style="font-size: 18pt;">Zeugnissprache – Formulierung – Aufforderung an zukünftige Arbeitgeber zur Nachfrage über Arbeitsqualität des Arbeitnehmers im Zeugnis („Ruf-mich-an“)</span>
<p> </p>
<p>ArbG Herfurt 2. Kammer, Urteil vom 01. April 2009, Az: 2 Ca 1502/08</p>
<p><span style="font-size: 12pt;"><strong>Leitsatz</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">1. Das Angebot des Arbeitgebers in einem Arbeitszeugnis, für Nachfragen der Arbeitsqualität des Arbeitnehmers zur Verfügung zu stehen, verstößt gegen §109 Abs.2 S.2 GewO und ist ersatzlos zu streichen.</span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
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